Saldo-Brief Nr. 2 von erwinschmaeh.ch (24.12.2009)

Der Newsletter "Saldo-Brief" ist für Klein-Unternehmer gedacht die den Mut haben die KMU Nachfolgeregelung in Ihrem Unternehmen anzugehen. Vielleicht fühlen sich Söhne und Töchter von Kleinunternehmer angesprochen, oder auch Nachfolger von Unternehmen die durch unabhängige Finanzberatung Unterstützung wünschen. Möglicherweise finden sogar Berater von Kleinunternehmer interessante Tips für die KMU Nachfolgeregelung und Frühpensionierung.

2. Saldo-Brief von erwinschmaeh.ch als PDF zum herunter landen.

Erwin Schmäh:
Unabhängige Finanzberatung, Frühpensionierung, KMU Nachfolgeregelung

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Verantwortlich für den Saldo-Brief ist:

Erwin Schmäh
Pensionierung und Nachfolgeregelung
Postfach 725
CH-8910 Affoltern am Albis

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Was können Sie von diesem Saldo-Brief erwarten?

1. Hallo und Grüezi mitenand..
2. Umwandlungssatz: Abstimmung am 07. März 2010
3. Erben u. Schenken: Podcast mit Notar Ralph Flösser von erwinschmaeh.ch
4. Frühpensionierung-Seminar: Eigenhändig mit professioneller Begleitung
5. Dankeschön-Zeit

 

1. Guten Tag und grüezi mitenand

So kurz vor den Festtagen und den lang ersehnten Weihnachtsferien bleibt mir nur noch, Ihnen Glückwünsche und alles Gute für das kommende Jahr zu wünschen. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen in mich und meine Arbeit.

Noch kein ganzes Jahr ist es her, seit ich erneut den Schritt in die Selbständigkeit getan habe, und ich bereue das nicht. Um kurz Revue passieren zu lassen: Viele kennen mich schon seit Anfang der Neunziger Jahre als ich begann Kunden zum Thema Lebensversicherungen zu beraten. Das besagte Jahrzehnt stand ganz im Zeichen der Finanzplanung und viele können sich bestimmt noch erinnern, dass sämtliche Banken und Versicherungen dachten, ohne Finanzplanung sei keine Finanzberatung gut genug. Namentlich die Zürich Financial Service tat sich stark hervor und grosse Gesellschaften wie die Credit Suisse und Swiss Life taten es der Zürich nach.

Dann 1998 habe ich mich Selbständig gemacht und meinen Kunden Pensionsplanungen angeboten. 10 Jahre später, als grosse Gesellschaften schon lange ernsthafte Krisen und einige Beinahe-Untergangszenarios hinter sich hatten, entschloss ich mich Ende 2007 zur Fusion mit einer grossen Firma im Bereich der beruflichen Vorsorge. Bekanntlich kam dabei nicht das erwünschte Resultat heraus und schon 16 Monate später besann ich mich wieder der alten Stärken. Ich bin froh wie es ist und freue mich, Sie schon bald wieder zu sehen und zu beraten.

2. Umwandlungssatz: Abstimmung am 07. März 2010.

Früher oder später werden Sie sich eine Meinung dazu bilden müssen. Hier habe ich Ihnen schon den ersten Link direkt zum BSV. Vielleicht wissen Sie es schon der Bundesrat ist dafür. Wofür? Für die Senkung der Altersrenten in der 2. Säule. Darum geht es, um die stückweise Senkung des Umwandlungssatzes auf 6.4% zur Berechnung der Altersrenten aus der obligatorischen beruflichen Vorsorge. Was das heisst? Hat ein Versicherter 100'000 Franken Alterskapital berechnet sich daraus beim ursprünglichen Satz von 7.2% ganze 7'200 Franken lebenslängliche Altersrente. Die Versicherungsgesellschaften und der Bundesrat meinen aber, es sei gescheiter den Satz zu senken, weil wir alle länger leben und darum das gleiche Kapital für eine längere Zeit reichen muss. Eigentlich logisch, oder?

Das Thema ist nicht ganz ohne Emotionen, daran schon zu sehen wie die UNIA den Economiesuisse-Präsidenten Gerold Bührer in einer Plakatwerbung benützt. Dass Bührer für die Rentensenkung sein muss, sollte allen klar sein denn als Vertreter der Swiss Life ist sein Lobbying für deren Interessen. Darum hier schon mal meine erste Empfehlung bei der Beurteilung von Sprechern zu diesem Thema: Werden die Versicherungen vertreten, wird meistens die Senkung des Umwandlungssatzes begründet und damit für die Senkung der Altersrenten gevotet. SF Tagesschau berichtet von der Bürgerlichen Ja-Haltung

Bereits in der 1. BVG Revision 2003 wurde der Umwandlungssatz für die obligatorische Vorsorge schrittweise von 7.2% auf 6.8% gesenkt. Jetzt schon wieder? Zudem sichern die Pensionskassen schon seit 1986 durch Bildung von Reserven die Renten bei "Langlebigkeit". Seltsam, dass noch mehr Reserven gebildet werden müssen. Hier die Meinung der Gegenseite

Bei der Einführung des BVG's wurde die Minimalverzinsung auf 4.0% und der Umwandlungssatz um 7.2% gesetzt. Nach der 1. BVG Revision 2003 und die Verzinsung der letzten Jahre auf dem Niveau im 2.5% sind die Erwartungen der zukünftigen Renten aus beruflicher Vorsorge um etwa 30% gesunken - ich frage mich: Wo bleibt das Geld der Versicherten, denn es ist und bleibt das Geld der Versicherten.

Erst wenn die Versicherten frei sind die Pensionskasse und damit den Vermögensverwalter zu wählen, können Vorsorgeeinrichtungen ihr Angebot nach unten anpassen. Dann sind die Versicherten frei das Zins-Angebot zu prüfen und die Vorsorgeeinrichtung zu wählen, die in der Lage ist die notwendigen Ziele, ohne überhöhte Margen, zu erreichen.

3. Erben und Schenken:
Podcast mit Notar Ralph Flösser von erwinschmaeh.ch

Erben und Schenken ist bereits der 2. Podcast der auf www.erwinschmaeh.ch zum herunter laden. Entweder können Sie direkt auf die Seite gehen und die mp3 Datei anklicken und dem interessanten Gespräch mit Ralph Flösser Zürcher Notar aus Affoltern am Albis zu lauschen.

Um in Zukunft auch weitere Podcast's zu hören bzw. nicht zu verpassen ist es empfehlenswert auf iTunes oder mittels RSS Feed ganz einfach die Podcast's von erwinschmaeh.ch abonnieren. Wie das geht? Ganz einfach surfen Sie bei www.erwinschmaeh.ch vorbei und lesen Sie unter Podcast die entsprechenden Erklärungen. Sollten Sie sogar stolzer Besitzer eines mp3 Players sein, können Sie dieses spannende Gespräch und in Zukunft noch viele unterhaltsame Podcast's unterwegs im Zug oder im Auto hören. Ein lehrreicher Zeitvertreib der auch noch Spass macht.

4. Frühpensionierung-Seminar:
Eigenhändig mit professioneller Begleitung

Die Termine stehen fest und die Anzahl Plätze sind begrenzt. Sorry aber ich muss in diesem Newsletter noch einmal für ein neues Angebot die Werbetrommel schlagen. Ab kommendem Frühjahr 2010 gibt es die Möglichkeit bei erwinschmaeh.ch ein Seminar zur Vorbereitung der Frühpensionierung zu buchen.

Dieses Seminar ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit unter professioneller Begleitung eigenhändig die Frühpensionierung vorzubereiten. Es geht über eine Informations-veranstaltung weit hinaus, denn es ist ein Tagesseminar und vermutlich werden Sie anschliessend überrascht feststellen, wie viel an Information Sie gelernt und angewendet haben. Mit der eigenhändigen Pensionsplanung schaffen Sie notwendige Vorbereitungen dazu:

• wie beeinflusst der Bezug von Rente oder Kapital meine Vorsorgesituation und die Steuern,
• wie kann einfach die Vermögensanlage optimiert werden,
• wie können überflüssige von sinnvollen Lebensversicherungen unterschieden werden,
• was ist die ideale Finanzierung von Wohneigentum als Altersvorsorge,
• trennen der notwendigen von den sinnlosen privaten Altersrenten (auch Leiberenten),
• einfach den besten Zeitpunkt zur Pensionierung kennen,
• rechtzeitig die notwendigen und steuersparenden Vorbereitungen treffen,
• geschickt Steuerfallen umschiffen,
• schliesslich, die Güter- und erbrechtlichen Belange zu berücksichtigen.

Ein grosses und vielseitiges Paket also und ziemlich wertvoll. Vielleicht sagen Sie es weiter wenn Sie jetzt noch nicht daran teilnehmen können oder sogar schon die wohlverdiente Frühpensionierung geniessen.

5. Dankeschön-Zeit

So nun bin ich schon am Ende. Ich hoffe Ihnen hat der Saldo-Brief gefallen. Ich bedanke mich bei Ihnen allen für das in mich gesetzte Vertrauen. Einbeziehen möchte ich alle Mitarbeiter meiner Partnerfirmen. Ich freue mich, dass ich auch dieses Jahr einige Finanzplanungen erschaffen konnte, die für Freude an der neu gewonnenen Lebensqualität und oft für mehr Freizeit gesorgt haben.

Für die vielen positiven Rückmeldungen und Feedback-E-Mails oder -Karten möchte ich mich ganz besonders bedanken. Vieles konnte in diesem turbulenten Jahr 2009 erreicht werden. Manches ist auf der Strecke geblieben. Oft wünscht man sich, die selbst gesetzten Ziele wären leichter erreichbar…

Aber jeder Jahreswechsel bringt auch neue Vorsätze, die es dann zu erfüllen gilt.
In diesem Sinne lasse ich ein gutes Jahr 2009 mit einem herzlichen DANKESCHÖN ausklingen.

Ihr Erwin Schmäh

 

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