Saldo-Brief Nr. 6 von erwinschmaeh.ch (21.06.2010)
Der Newsletter "Saldo-Brief" ist für Klein-Unternehmer gedacht die den Mut haben die KMU Nachfolgeregelung in Ihrem Unternehmen anzugehen. Vielleicht fühlen sich Söhne und Töchter von Kleinunternehmer angesprochen, oder auch Nachfolger von Unternehmen die durch unabhängige Finanzberatung Unterstützung wünschen. Möglicherweise finden sogar Berater von Kleinunternehmer interessante Tips für die KMU Nachfolgeregelung und Frühpensionierung.
Erwin Schmäh:
Unabhängige Finanzberatung, Frühpensionierung, KMU Nachfolgeregelung
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Verantwortlich für den Saldo-Brief ist: Erwin Schmäh
Pensionierung und Nachfolgeregelung
Postfach 725
CH-8910 Affoltern am Albis
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Was können Sie von diesem Saldo-Brief erwarten?
1. Guten Tag und grüezi mitenand
2. Gibt es einen weiteren Crash an den Finanzmärkten?
3. Zeit an Weihnachten zu denken!
4. Schweizer Nationalbank warnt vor einer Immobilienblase.
6. Und zum Schluss noch dies...
1. Guten Tag und grüezi mitenand
Wussten Sie, dass Vitamin D lebenswichtig ist? Natürlich wussten Sie das, denn kein Mensch kann ohne Sonne und die lebenswichtigen UVB-Strahlen leben. Prüfen Sie doch einmal Ihre Sonnencreme inwiefern durch diese die UVB-Strahlen heraus gefiltert werden. Sollte das der Fall sein, stellt sich die Frage wann Sie den persönlichen Vitamin D Spiegel tanken? Sie meinen das geschehe durch eine ausgewogene Ernährung?
Leider ein Irrtum, nur etwa 5% des eigenen Vitamin D Spiegels stammt aus der Ernährung. Und das auch wenn der Spiegel zu tief ist. In seinem Buch "Heilkraft D" hat der Ernährungswissenschaftler Dr. Nicolai Worm einiges an Aufklärungsarbeit zum Thema Vitamin D geleistet. Sprichwörtlich bringt er damit Licht ins Dunkel und räumt mit der Sonnenhysterie, Hautkrebslüge und Lichtschutzfalle auf. Das Buch ist lesenswert und ich kann es nur empfehlen.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass die Sorge um genügend Vitamin D eine Art Altersvorsorge darstellt und aus diesem Grund ist es in meinem Saldo-Brief ein Thema. Es ist der Wissenschaft bekannt, dass grosse Bevölkerungsteile an Vitamin D Mangel leidet. Der Mangel hat gravierende gesundheitliche Folgen. Tiefe Vitamin-D-Spiegel erhöhen das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose), Knochenbrüche und Stürze, für Infektionen aller Art, für Herz-Kreislauf-Probleme wie Bluthochdruck und vermutlich auch für Krankheiten wie Multiple Sklerose, Krebs und Demenz. Ziemlich happig finde ich und übrigens ist die Supplementierung bei Kindern und Senioren schon lange üblich.
Es könnte also ein Thema sein, das sich lohnt, näher zu untersuchen, schliesslich geht es um unser Wohlbefinden.
2. Gibt es einen weiteren Crash an den Finanzmärkten?
Lesern meiner Saldo-Briefe dürfte es bekannt sein, ich traue dem Frieden an den Finanzmärkten nicht. Offensichtlich äussert sich auch Konrad Hummler von Wegelin Privatbankiers & Co. in der Neuen Luzerner Zeitung kritisch und eher pessimistisch zum Stand der Dinge.
Er meint sogar, dass die Währungsunion EURO auf die soliden Staaten zu reduzieren sei. Das würde dann langfristig dem Euro helfen, mir scheint, bisher zeigt das politische Geschehen in Europa einen anderen Trend. Momentan wird am zentralistischen Kurs mit allen Mitteln festgehalten. Naja?
Anleger sind gut beraten weiterhin Ihre Depots gut diversifiziert zu verwalten und jegliches Klumpenrisiko zu vermeiden. Vielleicht haben Sie es schon bemerkt, in den letzten paar Wochen ist der Dollar/CHF Kurs um rund 15% angestiegen. Folglich sind auch alle US-Dollarwerte mit gestiegen, glücklich wer einen gewissen Anteil dieser Währung im Depot führt. Was nicht bedeutet, dass ich es voraus schon gewusst habe: Aber, zu einer gut diversifizierte Anlagestrategie gehören auch Titel in US-Dollar, schliesslich sind die Vereinigten Staaten immer noch Wirtschaftsmacht Nr. 1.
Haben Sie sich schon einmal um den Chinesischen Renminbi oder auch Yuan genannt, gekümmert? Nein. Möglicherweise ist es ab und an nützlich wenn wir unsere Blicke öfters nach Asien richten, dort wo in Zukunft das wirtschaftliche Wachstum statt findet, denn mit ziemlicher Sicherheit findet das nicht in Europa statt. Wie man liest, soll es nun Schluss sein mit der festen Bindung des Yuan an den US-Dollar. Experten gehen davon aus, dass wenn die Chinesen den festen Wechselkurs des Yuan aufgeben dieser ziemlich an Wert gewinnen könnte, geschätzt wird, dass der Renminbi bis zu 40% unterbewertet ist.
3. Zeit an Weihnachten zu denken!
Sie glauben ich sei verrückt? Aber dieser Tipp wird Ihnen Zeit, Geld und Nerven sparen. Meistens sind es doch nur ein paar wenige Familienmitglieder und Freunde die beschenkt werden. Folglich ist es einfach, die Wünsche dieser Menschen in den Fokus zu rücken und so während des Jahres zu erfahren, welche guten Geschenkideen es geben könnte. Ganz besonders für den Familiennachwuchs gilt das, denn wie viele Wünsche werden uns im Laufe des Jahres geäussert, was müssen sie alles haben und wie wichtig ist dies und das. Einfach alle Ideen aufschreiben und vielleicht sogar Umschau halten wo die günstigsten Angebote gemacht werden. Ich kenne sogar Eltern, die schon Mal einen Suchauftrag auf Ricardo und Ebay platzierten, um bei einem günstigsten Angebot zu kaufen.
Es ist natürlich auch nicht verboten, die Geliebte oder den lieben Freund einfach so zu beschenken.
4. Schweizer Nationalbank warnt vor einer Immobilienblase.
Sicher ist, dass in den Agglomerationen Zürich, Genf und wahrscheinlich auch Basel und Bern ziemlich hohe Preise für Wohneigentum bezahlt werden! Meinen Kunden erzähle ich immer wieder, dass es vernünftig wäre, wenn Privatpersonen den Stresstest für die eigenen Finanzen mit Hypothekarzinsen zwischen 4.5% bis 5.5% kalkulieren, auch wenn zurzeit für 12 Monate nur 1.6% und für 10 Jahre 3.0% zu zahlen sind.
Wollen Sie in eine Liegenschaft investieren mit dem Gedanken an eine anständige Rendite ist momentan eher Vorsicht geboten. In diesem Fall sind neben den Finanzierungskosten noch weitere Punkte zu berücksichtigen: Unterhalts- und Verwaltungskosten, Kosten für den entgangenen Zins aus Eigenkapital, Steuern, Rückstellungen für zukünftige Instandsetzungen und die Berücksichtigung von Leerzeiten des Mietobjekts. Erfahrungsgemäss sind Investitionen im einstelligen Millionenbereich als Renditenobjekt nicht zu empfehlen.
Auf jeden Fall könnte sich eine Immobilienblase im positiven wie auch im negativen Sinn auswirken. Kann ein Investor auf einen günstigen Zeitpunkt warten, wäre das Platzen einer Blase abzuwarten. Möchte ein Investor verkaufen, wäre eine Immobilienblase für den Verkauf zu nutzen. Übrigens einer der Gründe wie Spitzenpreise zustande kommen. So geschehen, als ich kürzlich im Auftrag eines Kunden dessen Liegenschaft verkaufte. Dabei verhandelte ich für meinen Kunden den höchsten Quadratmeterpreis der bis dahin in Wettswil a. A. je bezahlt wurde. Das brachte meinem Kunden viele Tausend Franken Mehreinnahmen.
Alles klar, denken Sie? Klar schon, nur wird es selten berücksichtigt. Wenige planen ihre Finanzen über eine längere Zeit hinaus. Möglicherweise hilft dabei eine private Finanzplanung. Denn nicht nur Immobilienverkäufe könnten ein Thema sein, auch anstehende Kapitalauszahlungen aus Pensionskasse und Säule 3a sind zu berücksichtigen. Vielleicht spüren Sie es schon? Verschiedene Kapitalflüsse sind zu koordinieren und beim Lesen dieser Zeilen wird jedem, der ein wenig rechnen kann, bewusst, mit einer professionellen Finanzplanung kann offensichtlich ziemlich viel Geld eingenommen und gespart werden. In diesem Sinne empfehle ich allen die seriös mit ihrem Geld umgehen wollen, frühzeitig mit einem guten Finanzplaner zu sprechen. Einige erste Tipps finden Sie auf jeden Fall auf meiner Homepage. (hier gehts zu einem guten Finanzberater.. )
5. Und zum Schluss noch dies...
Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mit meinen Freunden, einige Tage in Südspanien zu verbringen. Dabei ergab es sich, in der Nähe von Ronda bei Malaga, Theo und Ane-Marie Conrad-Stauffer kennen zu lernen. Die beiden Schweizer führen das Weingut Conrad Vinos seit nun 10 Jahren. Wer sicher sein möchte, in Zukunft einen guten Spanischen Wein im Keller zu haben, sollt sich davon einige Flaschen bestellen.
Theo Conrad hat sich mit 60, nach seiner Frühpensionierung zusammen mit seiner Frau Ane-Maria ein Weingut aufgebaut. Damit erfüllten sie sich in Spanien einen Traum und verkauften dazu im Jahre 2000 die meisten Aktien aus ihrem Wertschriftendepot. Mit dem Erlös erstanden sie einige Hektaren fruchtbares Land und bebauten dieses mit Weinreben. Mittlerweile hat sich ein sehr guter Wein entwickelt, wie ich selber feststellen konnte, aber das ist nicht was ich unterstreichen möchte.
Obwohl Theo und Ane-Marie täglich hart arbeiten, habe ich zwei zufriedene Menschen kennengelernt die sich sogar Zeit nehmen Besucher herzlich zu empfangen. "Es ging mir darum, endlich mein eigenes Ding zu machen" antwortet der 70jährige ehemalige Kadermann einer grossen Foodkette, als ich ihn fragte, was damals der Beweggrund gewesen sei. Ist es das, um was es im Leben geht, sein Ding zu machen und dabei heraus finden, was man will?
Auch wenn Sie lieber Leser erst nach der Frühpensionierung Gelegenheit dazu haben, ist eines klar: Die Frühpensionierung zu planen; dabei kann ich Ihnen helfen, Ihr Ding zu machen, bleibt Ihre Sache und dabei wünsche ich Ihnen viel Glück, alles Gute und bleiben Sie gesund.
Bis auf bald?
Ihr Erwin Schmäh
Pensionierung und Nachfolgeregelung
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Erwin Schmäh - Pensionierung und Nachfolgeregelung
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